Abschlussevaluierung des Globalvorhabens „Anpassung an den Klimawandel im Gesundheitssektor“: Der Klimawandel könnte die größte Bedrohung der globalen Gesundheit im 21. Jahrhundert werden. In der internationalen Diskussion wird zwischen Maßnahmen zur Minderung (Reduktion von Treibhausgasemissionen) und Maßnahmen zur Anpassung unterschieden. Anpassung zielt darauf ab, die Anfälligkeit gegenüber den Auswirkungen der Klimaänderung zu verringern. Das Globalvorhaben „Anpassung an den Klimawandel im Gesundheitssektor“ (Laufzeit: April 2013 bis Juni 2016) entwickelt und unterstützt in ausgewählten Partnerländern die Implementierung innovativer Anpassungskonzepte, fördert die internationale und regionale Vernetzung und Kapazitätsstärkung und berät die Bundesregierung im Hinblick auf die Ausrichtung der deutschen EZ und der deutschen Position in internationalen Prozessen. Da das Vorhaben im Juni 2017 ausläuft, findet im Zeitraum Januar bis März 2017 eine Abschlussevaluierung statt. Teamleiter ist iSPO-Gesellschafter Klaus-Peter Jacoby. Die Ergebnisse der Evaluierung beinhalten Empfehlungen, in welcher Form die Thematik in anderen Sektorvorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit weitergeführt werden soll.

Im Auftrag der Stadt Freiburg, des Jobcenters Freiburg und der Agentur für Arbeit hat das iSPO-Institut zwischen September und Dezember 2016 ein Konzept zur Implementierung eines wirkungsorientierten Berichtswesens entwickelt. Das Konzept wurde partizipativ in mehreren Workshops mit Leitungsverantwortlichen, Trägervertreter/-innen und Fachkräften erarbeitet und am 14. Dezember der städtischen Lenkungsgruppe zum „Gleis 25“ vorgestellt. Die Lenkungsgruppe hat entschieden, ab Januar 2017 mit der Umsetzung des wirkungsorientierten Berichtswesens zu beginnen. Zum Beginn der Umsetzung führt iSPO Mitte Januar 2017 einen Schulungsworkshop mit allen Fachkräften des „Gleis 25“ durch.

Im Auftrag der Koordination Wohnberatung NRW aktualisiert iSPO im ersten Halbjahr 2017 die Rahmenstandards für die Arbeit der Wohnberatungsstellen in NRW. Im Rahmen eines landesweiten Qualitätszirkels wird Werner Göpfert-Divivier mit Mitarbeitenden aus Wohnberatungsstellen in NRW die gemeinsam vor 15 Jahren entwickelten und bis heute in den 120 Wohnberatungsstellen als Arbeitsgrundlage genutzten Rahmenstandards aktualisieren und ergänzen.

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Im Auftrag des Saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie führt iSPO eine Befragung zu politischen Einstellungen saarländischer Jugendlicher und junger Erwachsener durch.

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Unterstützung des wirkungsorientierten Monitorings: NAMA Support Project für Klimafreundlichen Kaffee aus Costa Rica. Das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Entwicklungszusammenarbeit durchgeführte Projekt unterstützt den klimafreundlichen Kaffeeanbau in Costa Rica durch Beratung, Finanzierung kleinerer Investitionen und Technologietransfer. Das Vorhaben wird aus der NAMA Facility finanziert, einem gemeinsamen Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit dem Department for Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS). iSPO unterstützt das NAMA Support Project in Costa Rica bei der Qualitätssicherung des wirkungsorientierten Monitorings, auf dessen Grundlage z.B. Aussagen über den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen der angestoßenen Klimaanpassungsmaßnahmen getroffen werden sollen (zuständiger Mitarbeiter: Klaus-Peter Jacoby, Zeitraum: September/Oktober 2016).

Arbeiterwohlfahrt Landesverband Saarland e.V.: Unterstützung und Beratung zur Durchführung von Sozialraumanalysen in Völklingen und Merzig. Von Oktober 2016 bis April 2017 beraten wir den saarländischen Landesverband der Arbeiterwohlfahrt bei der Konzeption und Durchführung von zwei Sozialraumanalysen in Völklingen und Merzig. Bestandteile des Auftrags sind u.a. die methodische und organisatorische Unterstützung bei der Durchführung von Bedarfserhebungen mit Bewohner/-innen der Sozialräume sowie eine Analyse der sozialräumlichen Angebotsstrukturen.

iSPO unterstützt das Diakonische Werk an der Saar bei der Konzeptentwicklung eines integrierten Hilfezentrums in einem saarbrücker Stadtteil. Das Diakonische Werk an der Saar gGmbh beabsichtigt dort ein innovatives Konzept für ein quartiersbezogenes Hilfezentrum zu entwickeln und umzusetzen, in dem mehrere Angebote (Beratung und Betreuung, Kultur und Teilhabe) für verschiedene Zielgruppen wie Ältere und für Menschen mit Behinderung „unter einem Dach“ angesiedelt werden. Das iSPO-Institut wird das Diakonische Werk an der Saar bei der Erarbeitung des Umsetzungskonzepts sowie der Organisation und Umsetzung verschiedener Beteiligungsmöglichkeiten für Bewohner/-innen und professionelle Akteure des Stadtteils unterstützen.

Durchführung einer Kundenbefragung in den Bereichen „Ambulante Pflege“, „Hausnotruf“ und „Fahrbarer Mittagstisch“: Im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Saarland e.V. führt das iSPO-Institut eine Kundenbefragung in drei Dienstleistungsbereichen des AWO Pflege- und Betreuungsservice (APS) durch.

Prüfung eines neuen Sektorvorhabens der GIZ GmbH unter dem Arbeitstitel „Universelle, soziale Absicherung im Krankheitsfall verwirklichen – Achieving Universal Health Coverage (UHC)“: Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fördert und entwickelt Ansätze für nachhaltige, solidarische Finanzierungssysteme zur universellen sozialen Absicherung im Krankheitsfall. Gegenwärtig werden die Themenfelder der sozialen Absicherung im Krankheitsfall und der Gesundheitssystemstärkung von unterschiedlichen Sektor- bzw. Globalvorhaben bearbeitet. Um vorhandene Ansätze und Instrumente besser aufeinander abstimmen zu können, ist ihre Zusammenführung in einem gemeinsamen Neuvorhaben geplant. Dieses soll daraufhin ausgerichtet werden, einen möglichst wirksamen Beitrag zu den gesundheitsbezogenen Sustainable Development Goals zu leisten. iSPO ist mit einem Gutachter (Klaus-Peter Jacoby) an der Prüfmission beteiligt, in deren Rahmen die konzeptionellen Grundlagen für das Vorhaben und ein Programmvorschlag an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) formuliert werden.

Lebenshilfe St. Wendel gGmbH: Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Zukunftskonzepts. Die Lebenshilfe St. Wendel gGmbH beauftragt iSPO seit langen Jahren von Fall zu Fall mit der Unterstützung bei der konzeptionellen Weiterentwicklung. Jetzt hat Werner Göpfert-Divivier an der Weiterentwicklung der Zukunftskonzeption der Lebenshilfe St. Wendel gGmbH im Rahmen eines abgestimmten Bearbeitungsprozesses mitgearbeitet. Das Ergebnis ist in eine Antragskonzeption der Lebenshilfe St. Wendel gGmbH eingeflossen.

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