Zentrale Projektevaluierungen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ): Rahmenverträge für iSPO in vier Sektoren der deutschen Technischen Zusammenarbeit

Im Rahmen einer gemeinsamen Verfahrensreform (GVR) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde der Stabsstelle Evaluierung der GIZ die Steuerung eines Portfolios sogenannter Zentraler Projektevaluierungen (ZPE) übertragen. Gegenstand der Zentralen Projektevaluierungen ist eine Auswahl von Projekten mit einem Auftragswert von über 3 Millionen Euro. Sie können bei abgeschlossenen Projekten als Schlussevaluierungen oder ex-post-Evaluierungen oder als Zwischenevaluierungen bei laufenden Vorhaben stattfinden.

Zur Vorbereitung für die in den Jahren 2019 und 2020 geplanten Evaluierungen hat die GIZ nach insgesamt 11 Sektoren differenzierte Rahmenverträge ausgeschrieben. In einem Wettbewerbsverfahren wurde ein Ranking der qualifizierten Beratungsfirmen und Gutachter erstellt, auf dessen Grundlage nach einem zuvor festgelegten Schlüssel die Vergabe der einzelnen Evaluierungsaufträge vorgenommen wird.

Die iSPO GmbH (Gutachter: Klaus-Peter Jacoby) hat sich in dem Ausschreibungsverfahren für insgesamt vier Sektoren beworben (Wasser, Gesundheit, Biodiversität, Privatsektorentwicklung) und jeweils zweimal den ersten und zweiten Platz im Gutachter-Ranking belegt. Nach dem Vergabeschlüssel ist dies voraussichtlich mit der Vergabe von jeweils zwei Evaluierungen pro Sektor verbunden.

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