Im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) begleitet iSPO den Qualitätsentwicklungsprozess „Qualitätsentwicklung in der Praxis unterstützen: Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“

Bis 2017 wurden in Deutschland nahezu flächendeckend so genannte „Kommunale Netzwerke Frühe Hilfen“ auf- und ausgebaut. In ihnen arbeiten sektorenübergreifend Fachkräfte und Institutionen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftsberatung und Frühförderung sowie Ehrenamtliche regional vernetzt zusammen. Ziel ist, Familien – insbesondere in belasteten Lebenslagen – spezifische Hilfen anzubieten, um hierdurch das gesunde Aufwachsen von Kindern zu fördern und zu sichern.

Die Kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen werden vom 2007 gegründeten Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH, in Trägerschaft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BZgA) in vielfältiger Weise – u.a. im Bereich der Qualitätsentwicklung – fachlich unterstützt. Ein neues Angebot in diesem Kontext ist das Programm „Qualitätsentwicklung in der Praxis unterstützen: Kommunale Qualitätsdialoge Frühe Hilfen“. 24 Kommunen nehmen in sechs Clustern à vier Kommunen an dem Programm teil. Leitziele sind, die Kommunen bei der Verbesserung der Qualität der Frühen Hilfen vor Ort zu unterstützen, Kompetenzen zur Qualitätsentwicklung (QE) und Selbstevaluation auszubauen, Instrumente und Methoden zur QE zu erproben und unter Berücksichtigung der Elternperspektive eine familienfreundliche Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur anzustoßen.

iSPO wurde vom NZFH mit der wissenschaftlichen Begleitung der Vorbereitungsphase (2018-2019) des insgesamt vom 31. September 2018 bis zum 31. März 2021 terminierten Programms beauftragt.