Mitwirkung an der Erstellung einer Projektskizze zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung indigener Völker im peruanischen Amazonasgebiet zur Eindämmung von Covid-19

Peru erlebt gerade die zweite Welle der Covid-19-Pandemie und hat die Grenze von 100.000 Todesfällen überschritten. Auch neue Varianten des Coronavirus wurden in Peru bereits registriert und tragen zu dem neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen bei, der binnen weniger Wochen zum Zusammenbruch der ohnehin fragilen Gesundheitsversorgung im peruanischen Amazonasgebiet geführt hat.

Eine aus dem Studien- und Fachkräftefonds (SFF) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) finanzierte Maßnahme unterstützte das peruanische Gesundheitsministerium während der ersten Covid-19-Welle, Gesundheitseinrichtungen im peruanischen Amazonasgebiet für die Pandemieantwort adäquat auszustatten. Ein Folgevorhaben soll die Unterstützung räumlich und thematisch erweitern. Dabei spielen in Zukunft insbesondere Mechanismen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit anderen Amazonas-Anrainern sowie die Unterstützung von Impfkampagnen eine wichtige Rolle.

iSPO-Mitgesellschafter Klaus-Peter Jacoby unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peru bei der Erstellung des Angebots für die SFF-Maßnahme.