Aufbau eines wirkungsorientierten Monitoringsystems für den deutschen Beitrag zu EUROCLIMA Plus: EUROCLIMA Plus ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung einer ökologisch nachhaltigen und an die Folgen des Klimawandels angepassten Entwicklung in Lateinamerika. Das Programm umfasst Elemente der technischen und finanziellen Zusammenarbeit und fördert Klimaminderungs- und -anpassungsmaßnahmen in sieben übergeordneten Themenfeldern. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Generaldirektion für Entwicklungszusammenarbeit (DEVCO) der Europäischen Kommission setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH federführend das Themenfeld Klima-Governance um und ist zudem für Maßnahmen in drei weiteren Komponenten (Forst, Biodiversität und Ökosysteme, ressourceneffiziente Stadtentwicklung und urbane Mobilität, resiliente Ernährungssicherung) verantwortlich (Laufzeit zunächst bis Dezember 2021). Um die Wirkungen der von deutscher Seite verantworteten Handlungsfelder nachzuverfolgen, wurde die iSPO GmbH damit beauftragt, das GIZ-Team bei der Implementierung eines wirkungsorientierten Monitoringsystems (WoM) zu beraten. Bis Ende September 2018 sind konsolidierte Wirkungsindikatoren und eine Erhebungsmethodik zu konzipieren und Beteiligte zur strukturierten Umsetzung des WoM-Systems zu befähigen.
Projektevaluierung der Maßnahme „Indigenous Practices for Conservation of Biodiversity“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit auf den Philippinen: Die Philippinen, vor allem Mindanao, sind durch politische und soziale Auseinandersetzungen geprägt, die oft mit Waffengewalt ausgetragen werden. In den konfliktträchtigen Gebieten gibt es reiche natürliche Ressourcen – zum Beispiel Bodenschätze, Wasser, Holz oder eine hohe Biodiversität. Unterschiedliche Land- und Ressourcennutzungsinteressen, monopolistischer Landbesitz und mangelnde Regierungsführung führen zu einem ausbeuterischen Ressourcenabbau. Die marginalisierte Bevölkerung (Frauen, junge Männer und Indigene) kann oft nicht von den existierenden natürlichen Ressourcen und staatlichen Dienstleistungen profitieren. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bietet Behörden Beratung zu einer friedlichen und nachhaltigen Bearbeitung von Landnutzungs- und Landrechtskonflikten. Gleichzeitig unterstützt das Vorhaben die marginalisierte Bevölkerung dabei, rechtmäßigen Zugang zu natürlichen Ressourcen zu erhalten. Das Projekt fördert außerdem Dialog zwischen Interessensgruppen sowohl auf nationaler als auch regionaler Ebene. Eine von November 2018 bis Juni 2019 vorgesehene, von der Stabsstelle Evaluation der GIZ verantwortete Schlussevaluierung des Vorhabens wird von iSPO unter Teamleitung des Gesellschafters Klaus-Peter Jacoby durchgeführt
Engagement Global hat iSPO (gemeinsam mit der CEval GmbH) mit der Integration der „Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW)“ in ihr unternehmensweites Monitoring und Evaluations-System beauftragt: Als Servicestelle in Trägerschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist Engagement Global seit 2012 zentrale Anlaufstelle für das entwicklungspolitische Engagement von interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Kommunen, Lehrer/- und Schüler/-innen. Von 2014 bis 2017 haben das iSPO-Institut und das Centrum für Evaluation (CEval GmbH) als Bietergemeinschaft ein unternehmensweites, wirkungsorientiertes Monitoring und Evaluations-System (M&E-System) für die Engagement Global gGmbH konzipiert und implementiert. Ausgenommen war aufgrund anderer laufender Entwicklungsprozesse der Fachbereich „Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW)“. Nun wurden iSPO und das Centrum für Evaluation mit der Integration der SKEW in das M&E-System von Engagement Global beauftragt.
iSPO untersucht den Stand der Qualitätsentwicklung in kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen: Von 2012 bis 2017 hat die Bundesinitiative Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein umfassendes Programm zum Auf- und Ausbau präventiver Versorgungsstrukturen für (werdende) Familien durchgeführt. Die Bundesinitiative Frühe Hilfen wird durch die im Januar 2018 gestartete Bundesstiftung Frühe Hilfen fortgesetzt. Bis 2017 wurden in Deutschland im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen nahezu flächendeckend Netzwerke Frühe Hilfen auf- und ausgebaut. In ihnen arbeiten sektorenübergreifend vernetzt Fachkräfte und Institutionen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftsberatung und Frühförderung sowie Ehrenamtliche in regionalen Netzwerken Frühe Hilfen zusammen. Ziel ist, Familien – insbesondere in belasteten Lebenslagen – spezifische Hilfen anzubieten, um hierdurch das gesunde Aufwachsen von Kindern zu fördern und zu sichern. Die Kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen werden vom 2007 gegründeten Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH, in Trägerschaft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BZgA – in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut) in vielfältiger Weise fachlich unterstützt. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung im Bereich der Qualitätsentwicklung. U.a. hat das NZFH (neben zahlreichen anderen Materialien) hierzu 2016 einen „Qualitätsrahmen Frühe Hilfen“ veröffentlicht. Im Auftrag des NZFH führt iSPO eine bundesweite Recherche und Befragung durch. Leitfrage der Untersuchung ist, in welcher Weise, welchem Umfang und mit welchen Schwerpunktsetzungen die kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen Qualitätsentwicklung umsetzen. Zusätzlich werden die für Qualitätsentwicklung relevanten Gesetze und Vorgaben zusammengestellt und systematisch aufbereitet.
Prüfung eines Folgevorhabens der Entwicklungsmaßnahme „Soziale Absicherung im Krankheitsfall“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha: Das Vorhaben „Soziale Absicherung im Krankheitsfall“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt das kambodschanische Gesundheitsministerium und andere Partner in vier Handlungsfeldern: (a) Gesundheitsfinanzierung, (b) Verbesserung der Gesundheitsdienste, (c) Bürgerbeteiligung im Gesundheitswesen und (d) Inklusion von vulnerablen Gruppen. Das Projekt leistet nationale Politik- und Strategieberatung und unterstützt bei der Umsetzung der nationalen Strategie in den Provinzen Kampong Thom, Kampot und Kep. Die Laufzeit des aktuellen Vorhabens endet im Dezember 2018. Unter Leitung der iSPO GmbH (zuständiger Mitarbeiter: Klaus-Peter Jacoby) fand im November 2017 eine Evaluierung der Maßnahme statt, auf deren Grundlage im März 2018 eine Prüfmission zur Gestaltung einer weiteren dreijährigen Folgemaßnahme stattfinden wird. Auch für die Prüfmission wurde die iSPO GmbH mit der Teamleitung betraut.

Abschlussevaluierung eines Regionalvorhabens der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Stärkung der Regionalorganisation des Amazonaspaktes (OTCA)
