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Projektevaluierung der Maßnahme „Förderung der selbstbestimmten Familienplanung und Mutter-Kind-Gesundheit“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Tadschikistan

Die Müttersterblichkeit in Tadschikistan liegt bei sehr hohen 32 von 100.000 Geburten, die Kindersterblichkeit bei den 0 bis 5-jährigen bei 33 von 1.000 Geburten. Nur 21 Prozent der Frauen in der Altersgruppe der 15-49-jährigen nutzen moderne Verhütungsmethoden. Angesichts der weit verbreiteten Praxis der Früh- und Zwangsehen gibt es daher viele sehr junge Mütter. 25,7 Prozent der 19-jährigen Frauen haben bereits ein Kind. Diese frühen Schwangerschaften sind mit erheblichen Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind verbunden. Hinzu kommt eine häufig unzureichende Qualität der medizinischen Versorgung.

Vor diesem Hintergrund berät das Vorhaben ausgewählte Gesundheitseinrichtungen dabei, das Management, medizinische Abläufe und die Unterstützungsprozesse im Bereich der Mutter-Kind Versorgung zu verbessern. Gesundheitspersonal wird zur Beratung in den Bereichen Schwangerenvor- und –nachsorge und Familienplanung geschult. Das Überweisungssystem für Mütter, schwangere Frauen und Neugeborenen wird verbessert. Das tadschikische Gesundheitsministerium wird bei der Entwicklung nationaler Instandhaltungsrichtlinien, dem Ausbau einer nationalen Werkstatt zur Wartung von Medizintechnik sowie der Schulung des technischen Personals beraten.

Im Januar 2023 findet eine von der Stabsstelle Evaluation der GIZ in Auftrag gegebene Zwischenevaluierung des von 2019 bis 2025 laufenden Vorhabens statt. Die Evaluierung wurde an iSPO unter Teamleitung des Gesellschafters Klaus-Peter Jacoby vergeben. Eine virtuelle Inception Mission zur Erstellung des Evaluationsdesigns findet im September 2022 statt.